Ein guter Ordertermin beginnt nicht im Showroom, sondern in Ihrer Warenwirtschaft. Welche Kennzahlen die Auswahl schneller und sicherer machen.
Die meisten Ordertermine, die am Ende unbefriedigend bleiben, scheitern nicht an der Kollektion. Sie scheitern daran, dass über Geschmack gesprochen wird, wo über Zahlen gesprochen werden müsste. Wer mit fünf Angaben in den Termin kommt, ordert in der halben Zeit und trifft dabei sicherer.
Erstens: der Abverkauf der Vorsaison, aufgeschlüsselt nach Warengruppe statt nach Marke. Ob sich Shopper besser gedreht haben als Umhängetaschen, sagt mehr über Ihre Fläche aus als jede Markenstatistik.
Zweitens: Ihre Restbestände. Was heute noch im Lager liegt, ist die ehrlichste Auskunft darüber, wo in der letzten Order zu breit eingekauft wurde.
Drittens: Ihre tatsächlichen Preislagen im Verkauf, nicht die geplanten. Zwischen beiden liegt in den meisten Häusern eine Lücke, und genau in dieser Lücke entstehen Fehlkäufe.
Viertens: die Fläche in Metern, und wie viele Teile darauf sichtbar präsentiert werden können. Und fünftens: die zwei bis drei Modelle, nach denen Kundinnen zuletzt gefragt haben, ohne dass Sie liefern konnten.
Mehr braucht es nicht. Wer diese fünf Punkte mitbringt, bekommt von uns keine Kollektionsführung, sondern eine Empfehlung.
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